Dieser Blockbuster bei Netflix rettet euren Sonntagabend: Es ist der vielleicht größte Fantasyfilm aller Zeiten

200 Minuten pure Überwältigung: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs ist ein unvergleichliches Erlebnis und in seiner Dimension bis heute unübertroffen. Selbst im Hinblick auf die herausragenden Vorgänger konnte der Abschluss von Peter Jacksons gefeierter Fantasy-Trilogie in puncto Größe nochmal einen draufsetzen.
Die Rückkehr des Königs führt uns über endlose Schlachtfelder, bis wir uns an jenem Ort einfinden, an dem die Schatten drohen. Der feuerspuckende Schicksalberg in Mordor wird zur Kulisse eines epochalen Finales, das mit allen erdenklichen Schauwerten und Emotionen aufwartet, die man sich nur vorstellen kann.
Die Rückkehr des Königs bei Netflix: Herr der Ringe mündet in den Flammen des Schicksalbergs
Bevor wir dem Ende aller Dinge ins Angesicht blicken, gilt es jedoch, zahlreiche andere Konflikte in Mittelerde zu lösen. Denn kaum kann die Uruk-hai-Armee bei Helms Klamm besiegt werden, kündigt sich die nächste Belagerung an: Sauron schickt seine Truppen nach Minas Tirith, um die Menschen endgültig zu besiegen.
Wird das stolze Reitervolk Rohans den in Bedrängnis geratenen Menschen von Gondor zur Hilfe eilen, obwohl von diesen jegliche Spur fehlte, als die Westfold fiel? Gandalf (Ian McKellen) setzt alles daran, um die verstrittenen Parteien zusammenzuführen, während Aragorn (Viggo Mortensen) mit seinem Erbe als Thronfolger hadert.
Für Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) geht es derweil immer tiefer in ein Labyrinth aus Misstrauen und Verrat, stets befeuert von dem zwielichtigen Gollum (Andy Serkis), der es auf seinen "Schatzzzzzzz" abgesehen und sich eine besonders fiese Falle ausgedacht hat. Bald scheint jedes Licht in Dunkelheit erloschen zu sein.
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Perfekter Sonntagabend-Blockbuster bei Netflix: Strahlendes Licht bricht die Finsternis von Mitterlede
Umso mehr erweist sich Die Rückkehr des Königs als ein Film, in dem es darum geht, den Funken wieder zu entzünden, der Hoffnung schafft. Das Licht der Istari, mit dem Gandalf auf den Pelennor-Feldern den Nazgûl entgegenreitet. Das Licht Eärendils, das Frodo und Sam selbst im Angesicht eines Monsters beschützen soll.
Und natürlich das Licht der Leuchtfeuer, das über die dunkelsten Wolkendecken getragen wird, sodass die Bergketten Mittelerde nicht länger trennen. Sie halten es zusammen wie eine feine Naht. Eine der kraftvollsten, wenn nicht sogar die kraftvollste Szene der gesamten Reihe. Und das will bei Herr der Ringe einiges heißen.
Von den kalten, grauen Panoramen der Trostlosigkeit nähert sich Jackson immer mehr einem strahlenden Gold. Bevor wir in die lichtdurchfluteten, warmen Bilder des völlig zu Unrecht so oft gescholtenen Epilogs eintauchen dürfen, entführt uns Jacksons meisterhafte Inszenierung an unheimliche Orte der Ohnmacht.
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Die Rückkehr des Königs ist ein überwältigendes Blockbuster-Monument für die Ewigkeit
Vor dem goldenen Licht liegt ein giftig-grüner Schimmer über Mittelerde, der sich von den bedrohlichen Türmen Minas Morguls bis zur Armee der Toten erstreckt, die sich unseren Held:innen anfangs in Albtraumgestalt präsentiert, ehe sie ihre Loyalität einlöst und zur verbündeten Macht wird, die Schlachtfelder wortwörtlich erleuchtet.
Die Rückkehr des Königs ist ausdrucksstarkes Blockbuster-Kino auf allerhöchstem Niveau und besteht über zwei Dekaden später mühelos den Test der Zeit. Jackson hat für das Finale der Ring-Trilogie nochmal alle Register seines Könnens gezogen, was dem Film auf eine besonders faszinierende Weise tatsächlich auch anzumerken ist.
Irgendwann zeichnet sich in jedem Frame eine gewisse Erschöpfung ab. Allerdings keine Erschöpfung, die langweilt oder frustriert, sondern eine, die komplett im Einklang mit der unfassbar anstrengenden Reise ist, die die Figuren hinter sich haben. Mit letzten Kräften schleppen wir uns mit Frodo und Sam hoch zum Schicksalsberg.
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Selbst wenn das Herr der Ringe-Franchise danach in verschiedenen Formen (u.a. auch von Jackson mit der Hobbit-Trilogie) weiter ausgebaut wurde, fühlt sich Die Rückkehr des Königs nach wie vor wie ein Ende an – und ein extrem befriedigendes Ende dazu. So etwas gibt es heutzutage aus Hollywood nur noch selten zu sehen.
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